By Charles Fantazzi, Alexander Dalzell, Richard J. Schoeck (eds.)

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Er ließ seine Kleriker das Pater Noster aufsagen, einen Satz aus der Bibel ins Französische übersetzen und lateinische Wörter konjugieren und deklinieren. Er scheute sich nicht, nach der Deklination von "deus" zu fragen und vermerkte am 16. März 1260, daß Nikolaus Quesnel unsicher war, ob der Akkusativ Plural "deos" oder "dos" laute. *^ Bei den Dorfbewohnern und anderen Gewährsleuten erkundigte er sich nach dem sittlichen Lebenswandel und dem Leumund seiner Geistlichen. Das Registrum visitationum listet häufig wiederkehrende Standardverfehlungen der einfachen Kleriker auf: Der OrtSf>farrer lebt mit einer zu jungen Köchin oder einer Konkubine zusammen, er unterhält ein offenes Verhältnis zu einer Ehefrau, er versorgt seine dem Gut der Kirche, besucht regelmäßig die Tabernen, und vernachlässigt den Gottesdienst, weil er lieber auf seinen Feldern arbeitet; er trägt kein geistliches Gewand, geht zur Jagd, ist oft in Waffen zu sehen, verwickelt sich in Raufereien und Zweikämpfe, beKinder mit betrinkt sich Die Reihe ließe sich fortsetzen, es handelt seine alten Eltern schlecht kaum ein Vergehen gegen die Standesvorschriften und die Regeln des gibt menschlichen Zusammenlebens, das nicht im Registrum erschiene.

Das Geschlecht der nicht " Regestrum *^ (wie Antn. 15) 335. Regestrum 307, 324 u. ö. PAUL GERHARD SCHMIDT Berlichingen hat dort seine Grablege und der bekannteste 33^ Berlichingen, Götz mit der eisernen Faust, ist in Richalms Kloster beigesetzt worden. Über Richalm gibt es bisher keine Untersuchung, er ist wie viele lateinische Autoren des 13. ^® Richalm hat nicht selbst Tagebuch geführt. Ein junger Novize, gleichsam sein Eckermann, notierte Aussprüche des Abtes auf einer Wachstafel, legte sie Richalm vor und übertrug den von ihm gebilligten Wortlaut auf Pergament.

Juni 1525, als ihm träumte "wy fill grosser wassern van himell filien," was ihn so heftig erschreckte, daß er stundenlang nach seinem Traum zitterte. ® Das Traumbuch des Artemidor aus Ephesos hat sich aus der Antike erhalten, ein Tagebuch m. W. nicht. ^^ Aus dem klassischen Altertum hat sich also kein Diarium erhalten; der Renaissance stand kein einziges antikes Werk als Imitationsmodell zur Verfügung. Die Frage, welches das älteste Tagebuch ist, läßt sich nicht beantworten. In der Forschung über Diarien wird entweder auf babylonische Gestirnbeobachtungen, auf die verlorenen Alexander-Ephemerides oder auf die Meditationen des Kartäusers Guigo verwiesen.

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